Grafiken

Die Druckerei teilt dir mit, mit welchen Grafikformaten sie die besten Ergebnisse erzielen und Druckfehler Vermeiden kann.

Für den Druck werden
* Farbbilder mit einer Auflösung von 300 dpi (= dots per inch),
* Graustufenbilder mit 500 dpi und
* Strichgrafiken mit 1200 dpi

verlangt. Mit der Digitalkamera nimmt man Bilder im raw- oder tiff-Format auf.

Professionelle Scans von nichtdigitalen Vorlagen erstellt dir für die Weiterbearbeitung ein Grafikdienstleister mit dem Trommelscanner (siehe Kapitel Bildbearbeitung). Sicher nicht geeignet sind Clips aus Microsoft-Office oder Dateien aus dem Internet.

Lasse im Zweifel die Bildqualität vor Beginn deiner Layoutarbeit in der Druckerei prüfen. Für die nächste Publikation hast du vielleicht schon selbst den richtigen Blick, ob ein Bild für den Druck geeignet ist.

Weitergabe

Wahrscheinlich wird eine Druckerei Publisher-Dateien nicht annehmen. Du musst vereinbaren, in welcher Form du die Daten aus Publisher weiter verarbeiten kannst, damit sie für die Druckerei brauchbar werden. Auch mit Daten aus anderen Layout-Programmen kommst du kostengünstiger weg, wenn du eine druckoptimierte PDF-Datei liefern kannst.

Es gibt drei Möglichkeiten:

ps-Datei Speichern der Publikation als PostScript-Datei . Die Druckerei macht daraus selbst ein druckoptimiertes PDF (In einer PostScript-Datei wird angegeben, wo sich auf der Seite Bilder und Text befinden).

lm Publisher ist für diesen Zweck der Druckertreiber Generic Color PS for Commercial Printing enthalten. Dieser muss installiert werden.

PDF-Writer Direktes Speichern der Publikation als PDF-Datei (Portable Document Format).

Dafür brauchst du Software wie Adobe Acrobat mit Distiller oder einen anderen PDF-Writer.

Die richtigen Einstellungen teilt die Druckerei mit. Häufig kann man sich Einstellungsdateien für pdf von den Websites der Druckereien laden.

PDF-Writer von der Druckerei Die Druckerei stellt dir einen eigenen PDF-Writer zur Verfügung, mit dem sie sichergeht, dass die Dateien mit den richtigen Einstellungen geschrieben werden.

Die Daten werden auf Datenträger mit einem Ausdruck der letzten Fassung übergeben.

Termine

Je nach Auftragslage kann es mehrere Wochen dauern, bis eine Druckerei liefert. Hast du einen Publikationstermin festgelegt (z. B. Einladungen für den Schulball), erfrage wann deine fertigen Daten in der Druckerei sein müssen, damit rechtzeitig für den Versand geliefert werden kann.

Schriftformate

Für den Computer gibt es folgende elektronische Schriftformate:

Postscript Dieses Format wurde von der Firma Adobe entwickelt und liefert qualitativ hochwertige Ergebnisse für den Druck. Postscript-Schriften werden in Layout-Programmen wie Adobe lnDesign, Adobe PageMaker, Adobe FrameMaker oder Quark Xpress eingesetzt.

Belichtungsmaschinen in Druckereien arbeiten ausschließlich auf Post-Script- Basis.

TrueType Format der Firma Microsoft, das im Druck nicht eingesetzt wird. Bei der Übersetzung von TrueType in Postscript treten Qualitätsverluste auf.

TrueType-Schriften werden von Microsoft-Programmen wie Word, Excel oder Publisher verwendet.

OpenType Dieses neue Format, gemeinsam von Adobe und Microsoft entwickelt, soll die Eigenschaften von PostScript und TrueType vereinigen. Zurzeit hat sich OpenType noch nicht durchgesetzt.

Microsoft Publisher kann keine PostScript-Schriften einbetten. Es müssen daher TrueType-Schriften für Druckpublikationen verwendet werden, was Qualitätsverlust bedeutet.